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3 z1 c7 H; s+ M4 d) l& B - Y( [% c; O' O3 c Während Bürgerinitiativen noch dem alten Bahnhof Zoo als Fernbahnhof Berlins hinterhertrauern, wird nur einen Steinwurf entfernt bereits eine Attraktion geplant, die neues Leben in die westliche City von Berlin bringen könnte: In direkter Nachbarschaft zum ehemaligen Fernverkehrsbahnhof soll ein Riesenrad gebaut werden. : J t; r9 O6 r$ u3 S, @
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. V) h3 U- d/ T0 V1 B ! h$ t) }+ P9 pÄhnlich wie im „London Eye“ an der Themse sollen Touristen von 2009 an in einer halbstündigen Fahrt die Aussicht über die Stadt genießen können. Das Rad soll über 36 Kabinen für jeweils 40 Passagiere verfügen und rund 185 Meter in den Himmel der Hauptstadt ragen – damit wäre es größer als das 135 Meter hohe Vorbild in London. 3 @: L3 J7 r4 ^( b4 _( s! n" {* F' ^, j5 v d% z6 S
Nach den Plänen des Investors „Great Berlin Wheel“ sollen zwei Millionen Besucher im Jahr eine Runde mit dem Riesenrad fahren. „Das sind noch sehr konservative Schätzungen, ich denke, Berlin hat sogar noch mehr Potenzial“, sagt „Great Berlin Wheel“-Geschäftsführer Michael Waiser. ( C: R/ z# M3 G9 O( K) V0 o' e) @# L! ~% F, T
Die Diskussion um den Bau eines Aussichtsrades dauert schon mehr als fünf Jahre. Zeitweise waren sogar zwei Betreiber im Rennen, die wenige Kilometer voneinander entfernt jeweils ein Riesenrad bauen wollten. Teile der Artistenfamilie Steiger hatte 2005 ein Gelände am Ostbahnhof ins Spiel gebracht, um ein eigenes Aussichtsrad zu bauen. Der Plan ist jedoch mittlerweile vom Tisch, das Rad wird am Bahnhof Zoo gebaut. Genauer gesagt, auf dem Gelände des Wirtschaftshofs vom Zoo, direkt am Hardenbergplatz. Etwa 120 Millionen Euro soll die Touristenattraktion kosten. „Planungsrechtlich sind fast alle Fragen geklärt“, sagt die Sprecherin der Senatsverwaltung, Manuela Damianakis. Im Januar gaben der Senat und das Abgeordnetenhaus grünes Licht. 6 ^+ k3 D/ ?7 t' {: H6 c" P4 u, ?/ r7 i R
Rund um den Zoo und den nahe gelegenen Kurfürstendamm freut man sich über die Pläne. Seit der Degradierung des Bahnhofs Zoo zum Regionalbahnhof fehlt den Geschäften die Laufkundschaft. Hotels und Ladenbesitzer klagen über Umsatzrückgänge. Durch die erwarteten Touristenströme soll die Gegend rund um den Bahnhof Zoo neu belebt werden.. D) H2 m- I2 S5 T# _1 B
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Nur über das Verkehrskonzept für die erwarteten zwei Millionen Besucher pro Jahr wird noch gestritten. Riesenrad- investor Waiser wünscht sich ein großes Parkhaus und Stellplätze für Reisebusse vor dem Bauwerk. Doch das lehnt der Senat ab. „Wir wollen weniger Autos im Innenstadtbereich. Ein großer Parkplatz passt nicht zu unseren Plänen zur Reduzierung des Individualverkehrs“, sagt Sprecherin Damianakis. Die Gäste sollten hauptsächlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. " q5 s4 L+ h. l3 J) k1 i3 T) h
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Einige Nostalgiker freuen sich bereits, dass die Besucher über die Schiene anreisen sollen. „Wir hoffen, dass nach dem Bau des Riesenrades auch die Fernzüge wieder am Bahnhof Zoo halten“, sagt die Berlinerin Helga Frisch. Sie hatte bis zuletzt mit einer Bürgerinitiative gegen die Schließung des Bahnhofs Zoo als Fernbahnhof gekämpft und steht bereits mit dem Riesenradinvestor in Kontakt, um die Degradierung zum Regionalbahnhof wieder aufzuheben. Zwar geht davon trotz Riesenrad kaum jemand aus. Aber zumindest wird wohl rund um den Bahnhof Zoo bald wieder neues Leben einziehen.