6 q- F$ k2 \& ` ★坦桑尼亚的HIV病毒携带女童在阅读有关艾滋病的读物 6 S! l0 H8 p' @8 b" p" N
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从目前看,全球打击儿童卖淫的举措都没有奏效,一个窑子关了,很快就能死灰复燃。想要打垮被称为“世界上最古老职业”的卖淫业,消除贫困是最重要的,而要解决儿童卖淫的问题,保证家庭的和谐也同样重要。 7 |! x) k) _ ^' J . Q( L B, X. c8 ] ★非洲童妓宁可患艾滋病不愿饿死 9 q$ y& Q6 R c# j0 @6 b* ~8 V
* @; p2 h- ~8 W {- G 在赞比亚首都卢萨卡市区废弃的采石场中,为了把那些坚固的大石头运走,非洲的孩子们不得不直接用他们手中的锤子把一块块的大石头敲成碎片。在高度发达的现代社会中,雇佣童工似乎正在逐渐成为历史。但在非洲,近年来童工的比例不仅没有下降,反而有上升的趋势,这些还未成年的儿童为了不被饿死而在许多危险的地方从事着与大人们一样的工作。 1 m1 m% D8 X; B1 F$ k6 _& }: B/ C h9 Y
据赞比亚的一个援助儿童、童工的组织--耶稣关怀组织的工作人员伊玛说,“许多大人得了艾滋,结果就是许多儿童变成一个家庭的‘家长’。其中也有些父母还活着,却什么也做不了,只是病着,儿童必须照顾双亲,这些做父母的把子女推出家门去找食物。” ( R. x* z* ?: W
, j h8 S5 `4 z& r. [* h& _ 最可悲的是,大部分童工都是免费劳力。赞比亚法律严禁雇佣13岁以下的儿童,只允许13到15岁儿童做一些比较简单的工作。所以,大部分童工都是非法的。在肯尼亚,大约三分之一的咖啡采摘工是儿童。而在坦桑尼亚,有25000名儿童在种植园或矿井中从事危险工作。 # |0 A$ v6 w4 a7 { K0 R : F8 z. P) V% G {7 H/ E
★泰国一间妓院的少女们在门前接客 1 J3 Y- x! W1 m1 ]
. [; M% c( N, j# {% T, H$ h( l 新加坡政府将会立法,加强打击在海外犯案的恋童者,在海外与未成年者发生性行为会面临被检控,新加坡政府希望以此收阻吓作用。新加坡法例规定,任何人与16岁以下人士发生性行为,最高可被判监5年和罚款1万新加坡元。 9 {' i2 i; e, w) J
1 R5 T! Y5 `+ y( J& l- rKinderschänder " t2 B' {# @1 O+ J, ?$ h/ C1 q 1 R* p. c( o B- D7 fWenn die kleinen Zeugen verschwinden+ J- y, K" Y0 w! X. L$ Y
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VON BEN REICHARDT ^4 H# h8 K f; h: P
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Matthias O. war der deutschen Justiz kein Unbekannter, als er am 22. Februar aus Kambodscha abgeschoben wurde. "Er ist bekennender Pädophiler und hat bereits mehrere Haftstrafen verbüßt", sagt Uwe Wick, Oberstaatsanwalt in Kiel. Seit Februar sitzt der HIV-positive O. nun erneut im Gefängnis, in Untersuchungshaft in Neumünster. Vorgeworfen wird ihm schwerer sexueller Missbrauch von Kindern sowie Urkundenfälschung und Verstoß gegen das Passgesetz. Oberstaatsanwalt Wick hat ein Rechtshilfeersuchen an Kambodscha gestellt.7 }. H" C9 `6 x( T! }) v3 b4 {& H. x9 X; s
/ _* ]9 c6 ]( i! B4 x. aO., Jahrgang 1959, ist einer von schätzungsweise 50 000 Deutschen, die pro Jahr im Ausland sexuellen Kontakt zu Minderjährigen haben. Verurteilt wird hierzulande allerdings nur ein Bruchteil. Wie viele es genau sind, ist kaum zu ermitteln. Der Grund: Ob ein sexueller Missbrauch im In- oder Ausland stattgefunden hat, "ist kein statistisches Merkmal", wie es etwa beim hessischen Justizministerium heißt. Gleiches gilt bundesweit. Vor einigen Jahren hatte sich eine Arbeitsgruppe die Mühe gemacht und die Landgerichte abgefragt. + U; ^$ T ~2 X9 a1 @! j 2 j$ A' a+ A7 G' b7 f4 ` E# ]9 \( m' [2 o J4 H2 L: i& u * P; P" E* k( J1 R0 m5 g1 `% y5 _
8 k" t6 j4 a! W. E+ Z: fZeugenaussage oft nur auf Video 9 Q7 V0 L" ?( o' R- f1 G 1 j$ q% W+ S' c9 f& nDas Ergebnis fiel ernüchternd aus: "Trotz vielfältiger strafrechtlicher und strafverfahrensrechtlicher Neuerungen in den Jahren 1993 und 1998 werden weniger als ein Prozent der Täter in Deutschland gerichtlich belangt", schreibt Birgit Thoma, Professorin für Strafrecht und Kriminologie an der FH Koblenz in einem Konzeptpapier. Ihrer Ansicht nach hat sich die Zahl der Fälle, die vor deutschen Gerichten verhandelt werden, bis heute allenfalls geringfügig erhöht und liegt noch immer unter zehn Prozent. # z. i; c7 P# f& m) J 4 H" O" X' e( ]3 ] LZeugenaussage oft nur auf Video' c1 j& r" b5 R$ P. [
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Das Ergebnis fiel ernüchternd aus: "Trotz vielfältiger strafrechtlicher und strafverfahrensrechtlicher Neuerungen in den Jahren 1993 und 1998 werden weniger als ein Prozent der Täter in Deutschland gerichtlich belangt", schreibt Birgit Thoma, Professorin für Strafrecht und Kriminologie an der FH Koblenz in einem Konzeptpapier. Ihrer Ansicht nach hat sich die Zahl der Fälle, die vor deutschen Gerichten verhandelt werden, bis heute allenfalls geringfügig erhöht und liegt noch immer unter zehn Prozent. 6 _" u. B- R* l3 K6 F& d; y0 O( D; L5 E# G, o/ S
Mechtild Maurer, Geschäftsführerin von Ecpat, der Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung, sagt, dass Staatsanwälte auf Grund des Aufwands wenig Interesse an solchen Verfahren hätten. Gleichzeitig "haben Pädosexuelle die besten Anwälte - das muss man wissen". Deshalb sei es notwendig, dass die Zeugen in Deutschland vernommen werden oder der Richter ins Tatland fährt. Das komme zwar vor, aber viel zu selten. ' H6 e6 A% d3 U/ ~. A- N& @7 l" E# P9 J) P; |, J/ R# @
Einig sind sich Thoma und Maurer, dass die deutsche Polizei ihre Arbeit zufriedenstellend erledigt, wenn es um die Zuarbeit bei Ermittlungen geht. Dabei ist selbst die Verhaftung eines Täters keine Gewähr, dass dieser noch im Tatland oder in Deutschland angeklagt wird. Ein großes Hindernis für die Strafverfolgung sei die Korruption, sagt Otmar Oehring, Menschenrechtsexperte bei der katholischen Hilfsorganisation Missio. "In Ländern wie Thailand, Kambodscha oder Vietnam sind die Ermittler so schlecht bezahlt, dass sich die Täter aus der Schlinge herauskaufen." Außerdem seien die Täter zunehmend besser übers Internet verbunden, informierten sich gegenseitig über die Lage vor Ort und erhielten Tipps, wenn vermehrt ermittelt wird. % H/ A8 w$ n( N" ]8 e- t* O& p$ ] 0 o5 |( u9 Y2 V/ f U, f: PVerdächtige ziehen gern nach Berlin& B+ e& ~6 J, Z* _5 I' x
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Mechtild Maurer weiß zudem von Verdächtigen, die sich gezielt in Berlin anmelden, weil die dortigen Justizbehörden total überlastet sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Verfahren dort tatsächlich eröffnet wird, sei äußerst gering - und irgendwann sei die Tat ohnehin verjährt. ' {) U D+ p) Q" H; }( v9 y) F; J y8 D( ~
Einer, der bereits Anfang der 90er Jahre Erfahrung mit Missbrauchsfällen sammelte, ist Peter Köhler. Der Oberstaatsanwalt am Frankfurter Landgericht sieht einen weiteren problematischen Aspekt: die Rolle der Botschaft vor Ort. Fälle wie der von Matthias O., der über keinen Reisepass mehr verfügen durfte und deshalb mit einem gefälschten dänischen einreiste, kommen immer mal wieder vor. Dann steht die deutsche Botschaft vor der Frage, ob sie einem Staatsbürger ein Ersatzpapier zur Heimreise ausstellt oder ihm dies verweigert. Wohl wissend, dass ihm im Fall einer Verurteilung drakonische Strafen im Tatland drohen. Diese Problematik, sagt Köhler, "kann niemals zufriedenstellend gelöst werden". 3 j9 T# {5 \8 }6 ?5 o7 n- B$ ]3 F, H- D
Die Kritik, dass sich zu wenige Staatsanwälte ernsthaft mit dem Thema befassen, weil es aufwendig und wenig karrierefördernd sei, weist der Oberstaatsanwalt zurück. "Man muss ein gewisses Gespür und ein glückliches Händchen haben. Das kann nicht von jedem verlangt werden." Seiner Karriere, sagt Köhler, habe die Beschäftigung mit diesen Fällen weder genützt noch geschadet.