( c# m$ C2 f# E/ dParlamentswahl in der Türkei ! g/ H$ P- J* j7 _1 k4 }; I, r
Erdogan scheint der Sieg schon gewiss2 X3 j# b2 e- `" i
In der Türkei hat die Parlamentswahl begonnen. Im Osten des Landes öffneten die ersten Wahllokale am frühen Morgen. Rund 42,5 Millionen der 74 Millionen Türken sind aufgefordert, ihre Stimme abzugeben, darunter vier Millionen Erstwähler. Nach letzten Umfragen kann die religiös orientierte AKP-Partei von Ministerpräsident Tayyip Erdogan mit etwa 40 Prozent der Stimmen rechnen und das Land weiterhin alleine regieren. ! s" u" e" ^7 F1 K7 H4 D7 p/ `$ n) N3 n5 V1 ]( e+ K7 `( _: r7 t7 T+ t* k
Ob es zur absoluten Mehrheit der Mandate reicht, hängt davon ab, wie viele Parteien den Sprung über die hohe Zehn-Prozent-Hürde schaffen. Als stärkste Konkurrenten der AKP gelten die Republikanische Volkspartei CHP, die für eine strikte Trennung von Staat und Religion eintritt, und die ultranationale Partei der Nationalen Bewegung MHP. Mit ersten inoffiziellen Ergebnissen wird nach Schließung der Wahllokale am Abend (20.00 Uhr MESZ) gerechnet.5 X; q! Y" z. _. M# {4 p
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Prosteste und Putschdrohungen bei Präsidentenwahl1 ^2 M: Z; q5 Z& T
; s0 A4 }# _4 q- Y4 k) GVor drei Monaten hatte die AKP versucht, Außenminister Abdullah Gül zum Staatspräsidenten wählen zu lassen. Das hatte Massendemonstrationen im Land ausgelöst. Das Militär drohte damals einzugreifen. Die Streitkräfte verstehen sich selbst als Hüter der seit Staatsgründung durch Kemal Pascha "Atatürk" geltenden Trennung von Staat und Religion. Auch die laizistischen Eliten des Landes werfen den beiden früheren Islamisten Erdogan und Gül vor, das Land in eine islamische Republik umwandeln zu wollen. Diese bestreiten das allerdings. & _$ k6 L) f3 |. X1 Y4 L ) U: Z4 Y l; ~1 ~! X & h$ A; r. @6 y: g
Auftritt wie der sichere Sieger: Ministerpräsident Erdogan bei einer Wahlkampfveranstaltung in Trabzon.( l2 }- r8 @4 ~3 [/ ]
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Türkei erlebt großes Wirtschaftswachstum 9 z% Q/ s5 f' @$ T5 U" a+ k& u* C9 L: a+ A
In den vergangenen fünf Jahren erlebte die Türkei unter Erdogan einen enormen Aufschwung. Die Wirtschaft wächst zwischen sechs und neun Prozent, und die Währung ist - verglichen mit früheren Verhältnissen - ausgesprochen stabil. Das durchschnittliche Prokopfeinkommen stieg seit Anfang 2003 um mehr als das Doppelte. Das dürfte viele Wähler heute ein entscheidender Faktor sein, wenn sie an die Wahlurnen gehen.& w: Q }0 E& _1 N. _