[活动区] 柏林419大游行传单

柏林419大游行传单

前言:
事情已经过去很久了,有些话说出来也不会有损大局了。 这是为柏林4·19大游行所写的唯一官方传单,翻译成德文时内容基本一致,但语气有所和缓。 尽管事先并无异议,但在分发过程中,因含有“尽管僵化的中国政府如此地愚蠢,在一个星期之内就赶走了所有的外国记者”之类的言辞,而被分管Ordner人员的组委会另一成员所越权强行阻止分发,导致当天分发出去的传单不足二分之一,在一定程度上影响了游行的宣传效果。 发起人老萧表示始终认可传单内容,但为维护团结起见不宜追究。


第一部分:
1,Gewalt in Tibet, wer gegen wen? 发生在拉萨的暴力,谁对谁施暴?

2008年3月14日,西藏首府拉萨,动荡、骚乱和暴力。消息迅速传遍全世界。就像以往所有的突发事件一样,真相与谣传混织在一起迅速传播。

尽管僵化的中国政府如此地愚蠢,在一个星期之内就赶走了所有的外国记者,可还是有一些西方记者和游客的目击报告批露了出来(如英国《经济学家》"The Economist"周刊记者詹姆斯·迈尔斯James MILES,德国《时代周报》记者花久志Georg Blume等)。 遗憾的是,这些西方目击者的陈述没有引起重视,他们的声音被主流媒体过滤掉了。真实的目击报告和理性的声音,淹没在一边倒的西方舆论大潮中,无人理睬。

中国有“宣传”吗? 当然有的。 西方就没有”宣传“吗?不,也是有的。

西方的主流媒体上一片鼓噪,似乎早就期待着中国警方的血腥镇压,即便发现中国警方出奇地克制,却已无法变更预先协调好的一致口径,为此甚至不惜指鹿为马、张冠李戴、罗织伪证:把打人的尼泊尔警察说成是中国警察,而把救人的中国警察说成是正在抓人,暴徒袭击卡车的照片经过裁减变成了军车袭击人群,……。

在被网民指出错误之后,大多数媒体(比如《图片报》,CNN等(注1))即没有道歉也没有更正,尽管有少数几家媒体承认了错误、并把道歉刊登在不起眼的角落(如FAZ《法兰克福汇报》,NTV等),但为时已晚,负面影响已经无法挽回。大多数西方民众已经按照已有的思维惯性认定:共产党警察残忍、血腥地用暴力镇压了发生在西藏的和平抗议。

“大声地制造一个谣言,然后小声地道一下歉”,西方媒体这次玩弄了一个经典的伎俩。

2,Zwei Themen ,ungerecht unlogisch Schlussfolgerung,两个论题,不合理的逻辑

尽管目前为止,拉萨314骚乱的真相已经逐渐清晰,可是一个转变却已经成功的完成了:不管怎样,西方媒体和民众对314骚乱的真相已经不感兴趣了,他们的注意力转移到了“西藏人权”、“西藏独立”、“抵制奥运”这些论题上来。

“3·14骚乱的真相”和“西藏独立”,这是两个不同的论题。在第一个的事实已经逐渐清晰的情况下,西方媒体还是把民众引向第二个论题,这既不公正,也不符合逻辑。

尽管日耳曼人是最讲求逻辑的民族,然而在媒体和一些政客的引导下,这样一个既不公正也不合逻辑的转变却完成了。

面对国会纵火案,希特勒说:这是共产党干的!面对燃烧的拉萨,西方媒体说这是中共干的!
希特勒说犹太人抢走了我们的饭碗,犹太人是间谍! 今天的德国媒体说中国人抢走了我们的饭碗,中国学生都是间谍!(注2)

3,Angela Merker und Hans-Gert Pöttering sind mitverantwortlich. 默克尔和波特林要负有连带责任

印巴分治、克什米尔问题、巴勒斯坦-以色列问题、香港问题,西藏问题,,,正如英国前外交大臣斯特劳所曾承认过的那样,世界上一半以上的纠纷是大英帝国的遗产。

鸦片战争64年以后,当1904年8月,荣赫鹏(Francis Younghusband)带领的英国军队入侵西藏并占领了拉萨的时候,那里不光有英国的间谍,还有俄国间谍和日本间谍。(注3)Tibet,是当年英俄“大博弈”游戏中的一个棋子:从中东到波斯,阿富汗,西藏,,,达赖喇嘛不得不聘请一个英国顾问,同时又聘请一个俄国顾问。从那时起,如同在其他地方英国人所做的,英国在西藏的贵族阶层中培养了一批亲英人士,正是这些人,于1947年杀害了与国民政府紧密联系的前摄政热振活佛(Reting Rinpoche),并且在1959年策动了一场失败的“起义”,出逃后又成为日后西藏流亡政府的骨干。

西藏独立运动的历史,就是一部英印窥视西藏、干涉中国内政的历史。流亡藏人,不过是反华势力的棋子。

甚至英国人自己的世界历史地图上都标明了,西藏是中国的一部分,但和扬子江流域一样,是英国的势力范围。(而满洲则是俄国和日本的范围,等等。)

直到今天,也正是由于西方人士的鼓励、怂恿和财政支持,才使得西藏“独立运动”得以发展壮大。

人们不能忘记,60-70年代美国中央情报局CIA对“四水六岗”游击队的秘密培训和财政支持。
人们不能忘记,1987年达赖在美国国会演讲并受到鼓励,几天后拉萨街头便发生了暴力骚乱。
人们不能忘记,20年后的2007年9月,联邦总理默克尔会见达赖,一个月后美国议会给达赖颁布奖章,拉萨马上发生抗议事件。本来,“起义”49周年并非一个值得纪念的日子,但因为奥运会就却早被列为目标,几个月后,拉萨发生了暴力骚乱。

可以说,一些西方(特别是德国和美国)政客的鼓励甚至怂恿,是导致这次拉萨骚乱的直接原因之一。

在过去的一年里,由德国政府资助的、亲FDP的Friedrich-Naumann-Stiftung基金会,在这一轮的西藏危机中扮演了决定性的推动角色,这已经被揭露了出来。(参见德国外交政策网站 german-foreign-policy.com)
现在,在拉萨314骚乱的真相已经逐渐清晰的情况下,德国CDU政客、欧盟议长波特林(Hans-Gert Pöttering)先生却悍然宣称:“我们不能允许通过宣传把受害者变成了凶手” 这真是贼喊捉贼!
下个月,德国议长拉默特(Norbert Lammert)大人又执意要在波鸿会见达赖喇嘛,这种火上浇油的做法,怎么能不引起我们的愤怒?

4. Was du selbst nicht willst, so tue es keinem anderen an (Konfuzius)己所不欲,勿施于人(孔夫子)

我们的对手,既不是西藏的藏人,也不是流亡藏人、也不是西方人。我们要抗议的,是一些罗织伪证、片面报道的西方媒体,以及借着妖魔化中国、削弱中国的机会为自己捞取资本的西方政客!

4月17日,联邦总理默克尔在欧盟议会上又说:“人权问题是没有国界的!” 不错,但是,人权的标准及其评判,并不能只垄断在你的手里。您所支持的伊拉克战争也告诉我们,没有国家的主权就谈不上人权,而且,
真理和正义并不总是站在您的一边,正如欧洲历史上的教训告诉我们的,上帝既不会站在教皇一边,也不站在马丁·路德一边。


无论从面积、人口还是从复杂程度上来讲,中国都应该同整个欧洲、而不是同其中某一个国家相比较。富裕的西欧民族问题相对较少、可以气壮地指责别人,但这只是因为历史上经历了过多的战争或屠杀罢了。(注4)

尽管如此,我们还是能看到欧洲的很多内部矛盾,如果人们以挑拨他人矛盾为己任的话,可做的事情也不少,比如如果有人打出“巴斯克(Basken)独立” “西西里独立”“苏格兰独立” “巴伐利亚独立”的标语来,不知道欧洲人会怎么想?更何况还有“东普鲁士”“特里亚斯特(Trieste)”“直布罗陀”之类的问题…………

从国际法(Völkerrecht)的角度讲,“不干涉他国内政”是1648年《威斯特法伦条约》(Westfälischer Friede)所奠定的国际关系基石,也是欧洲人自己确定的原则;从伦理道德上讲,“己所不欲勿施于人”(孔夫子Konfuzius)虽然看起来要比“己所欲、施于人”(马太福音7:12) (Matthäus7:12)更消极,但却更有助于维护世界和平。

中国的和平发展,不会以黑奴贸易、掠夺印加黄金和发动战争、抢夺海外殖民地为手段。

在此,向所有在这次西藏骚乱中死去的藏人和汉人默哀,并对不负责任的媒体,以及捞取资本的政客表达我们强烈的抗议!

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第二部分:

Tibeter in Tibet sind Mitglieder unserer Familie  藏人,我们的同胞,汉藏一家

中国有人权问题吗? 有,当然有。
在经历了20多年的资本主义改革和经济发展之后,中国内部的贫富差距、地区差距迅速扩大。在中国一再地发生一些骚乱,只不过大多数西方媒体都很少能报道。
这些都是社会问题,而不是民族问题。只不过是当这些社会问题在西藏爆发时,看起来就戴上了民族问题的色彩。

人们可以把藏人与美国的印第安人相提并论吗? 这是个有趣的问题。

西藏不是500年前突然发现的新大陆,汉藏两个民族之间的关系,已经持续了1500年之久。其间有战争,有和亲,吐蕃的军队攻占过长安,中国皇帝的军队也驻守过拉萨。从蒙古统治者的元朝起西藏开始归属中国皇帝,从1728年起,西藏正式紧密地成为中国的一部分。而那时,100%的美国土地还是属于印第安人的。

1951年以来,西藏人平均寿命从35.5岁增加到67岁,人口从100万增加到273万(90%以上是藏族)(注:同期全国的藏族人口从200多万增加到600万,全中国的人口从4.5亿增加到13亿)。而1789年美国独立的时候,印第安人还拥有90%的美国土地,100年之后的1890年,他们只拥有不到1%的保护地,人口锐减了90%以上。二者根本无法相提并论。(注5)

如果不能说“种族屠杀”,那是否可以说是“文化灭绝”呢?

实际上,无论是在学校里还是在广播电视中,藏人从来没有被禁止过学习和使用藏文。他们被禁止的,仅仅是接触那些反对政府的著述和文章----就像汉人也从来没有被禁止过使用汉字、被禁止的仅仅是接触反对政府的文章一样,就如同今天的人们无法在德国的书店里买到《我的奋斗》一样(注6)。这样的确是缺少“媒体自由”,但能算是“文化灭绝”吗?  
在政教合一的旧西藏,文盲率达90%以上,很多喇嘛都不会读写;而今天西藏有很多的中小学校,即使牧民的孩子只要愿意就可以上学读书,而且获得国家的财政支持。而且和其他50多个少数民族一样,藏族也享有很多的政策优惠,比如在计划生育或高考方面。

当游客们到了拉萨就会发现,这里市中心的街道修建得和北京上海一样漂亮。西藏财政支出的90%都是由中央政府补助的。不错,汉族的商人们掌握了西藏的商品贸易,就像数百年来东南亚的华人往往掌握着当地的贸易和财富一样,但藏人仍然掌握着他们自己的土地,他们仍然是自己土地上的主人,而没有像美国的印第安人一样被囚禁在保护地里,99%的土地让白人去统治。  有人说,在拉萨,同样的工作,汉人的工资比藏人高一倍! 这是有可能的。不过,在北京或上海,同样的工作,一个德国人的工资也可能是中国人的10倍。这是经济问题,很难说是种族歧视或民族矛盾的结果,更不能说是“经济侵略”。

藏人被汉化了吗? 那不如说汉人被西化了。100年前,梳着大辫子、穿着长袍的汉人哪里去了? 他们发动了一场类似于“文艺复兴”和“启蒙运动”一样的“新文化运动”,变成了西方化的汉人。藏人穿西服唱歌跳迪斯科,这不是汉化,而是西方化、全球化的结果。

汉人和藏人都是中国人;拥有1500年历史、600万人口的藏民族及其文化,不可能被消灭,只可能融化在世界各民族之中。

(完)2008年4月,柏林

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注1:CNN曾三次就主持人辱华事件而道歉,三次均被中国外交部发言人所驳回。但这并非是就错误报道所进行的道歉。
注2:这句在翻译成德语时语义有所和缓,改为“现在德国媒体说中国人抢走了我们的饭碗,中国学生都是间谍,这难道不让人想起当年对犹太人的指控吗?”并加入一句“新的冷战正在到来吗?”
注3:德国间谍在西藏的身影,直到30年代以后才出现。
注4:这句及“我的奋斗”一句在翻译成德语时删除。
注5:“我的奋斗”一句翻译成德语时删除。
注6:1890年发生的伤溪屠杀(Wounded Knee Massacre)是美国西部开拓史上白人对印第安人的最后一次大规模屠杀事件。印第安人口从最初的300多万锐减到当时的25万,且被分割在小块的保留地内,总面积相当于美国国土面积的 2.3% (原文中1%的说法有误)。

[ 本帖最后由 allerdings 于 2008-7-3 10:45 编辑 ]
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占个坑儿,,,,,

文中“指鹿为马”一句取自俞力工先生文章;“中国人抢走我们饭碗”一句系“云走四方”贡献。

[ 本帖最后由 allerdings 于 2008-7-3 01:21 编辑 ]

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占个坑儿,,,,,

文中“指鹿为马”一句取自俞力工先生文章;“中国人抢走我们饭碗”一句系网友云走四方的贡献。

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请问搂主

有德文版的吗?
想保存下来。。。

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Teil1       Gewalt am 14.März  in Lhasa,wer gegen wen?

1,Gewalt in Tibet --- wer gegen wen?

Am 14.03.2008 brachen in Lhasa, Hauptstadt des Autonomen Gebiets Xizang (Tibet), gewalttätige Ausschreitungen aus. Nachrichten darüber breiteten sofort in der ganzen Welt aus. Wie bei jedem unvorhersehbaren Ereignis, wirbelten sofort Wahrheiten und Geruechte durch einander.

Obwohl die chinesische Regierung dummerweise alle ausländischen Journalisten innerhalb einer Woche aus Tibet auswies, gab es doch Berichte westlicher Journalisten und Touristen (z.B. den englischen Journalisten James Miles von "The Economist", den deutschen Journalisten Georg Blume von "DIE ZEIT"). Bedauerlicherweise wurden die Berichte der Augenzeugen einfach ignoriert, filtriert, und in der Flut des anti-chinesischen Kampagne ertrunken.

Sicher betreibt die chinesische Regierung Propaganda. Betreibt der Westen keine Propaganda? Oh, doch!

Im Geschrei der sogenannten Mainstream-Medien schien der Westen doch nur noch darauf zu warten, dass die chinesischen Sicherheitskräfte den prügelnden Mob blutig niederschlagen würden. Womit die westlichen Medien nicht gerechnet hatten, war, dass die chinesischen Sicherheitskräfte sich überraschend zurückhielten. Das anscheinend vorbereitete Drehbuch wurde damit unbrauchbar. Nur dadurch kann erklärt werden, warum die gesamten westlichen Medien das Kunstwerk fertig brachten, falsche Bilder anzubieten: prügelnde nepalesische Polizisten wurden als chinesische auszugeben, rettende Sanitäter wurden schwer bewaffnete Sicherheitskräfte, vom Mob angegriffene Lastwagen wurden durch Zuschneiden Zivilisten angreifende Lastwagen...

Nachdem diese Manipulationen von Internetnutzern entlarvt worden waren, gab es seitens der westlichen Medienlandschaft kaum Bedauern oder Berichtigungen. Nur einige wenige Medienanstalten wie FAZ oder N-TV haben unauffällig in einer Ecke ihre Fehler eingestanden. Doch das, was die Medien durch ihre fehlerhaften Berichte an Einfluss und Auswirkung verursachten, kann dadurch nicht wiedergutgemacht werden.

Das von den Medien produzierte Szenarium der „blutigen Niederschlagung des gerechten Aufstandes“ bleibt im Gedächtnis der Menschen hängen.

Die falsche Meldung zuerst reißerisch herausposaunen, um nachher ein ganz leises Bedauern zu murmeln – ist das nicht der alt bewährte Trick der medialen Stimmungsmacher?

2. Zwei Themen und eine falsche Schlussfolgerung – Kommt ein neuer Kalter Krieg ?

Was am 14. März in Lhasa geschah, ist jetzt allmählich deutlich erkennbar geworden. Zugleich ist eine andere Wandlung vollzogen: Was in Lhasa wirklich geschah, interessiert die Medien und die Bevölkerung im Westen gar nicht mehr. Man interessiert sich jetzt für “Menschenrechte in Tibet“, „Free Tibet“ und „Boykott der Olympischen Spiele“.

"Gewalt am 14. März in Lhasa" und" Free Tibet", das sind zwei verschiedene Themen.  Obwohl das erste Thema allmählich deutlich erkennbar geworden ist, ist die oeffentliche Meinung zum zweiten Thema gefuehrt worden. Das ist weder rechtens, noch logisch.
Trotzdem, eine solche Wandlung ist schon vollzogen, durch die Irreführung.

Durch unverantwortliche Medien und auch mancher Politiker ist die Tibet-Diskussion, beigemischt mit vorhandenen antikommunistischen Ressentiments und Denkmuster aus der Zeit des Kalten Krieges,  schon längst rassistische Hysterie geworden. Ein neuer Kalter Krieg ist eigentlich schon im Gange: Der von der grünen Politikerin Antje Vollmer genannte mentale Krieg hat zwar das scheinheilige Feigenblatt Demokratie und Menschenrechte, ist im Grunde genommen aber die neue Auflage der alten Angst vor der „gelben Gefahr“. Wenn es behauptet wird, dass die Chinesen unsere Arbeit wegnähmen, dass chinesische Studenten „gelbe Spionen“ seien, hören wir nicht das alte Klagelied gegen die Juden?


3.  Westliche Politiker sind mitverantwortlich

Einst sagte ein britische Außenminister, mehr als die Hälfte der Probleme der Welt gehören zum Erbe des britischen Empires, so die Spaltung von Indien und Pakistan, der Konflikt in Kaschmir, das Palästina-Problem, das Hongkong-Problem usw., so auch das Tibet-Problem.

Mehr als 60 Jahre nach dem Opiumkrieg führte der Engländer Francis Younghusband im August 1904 eine sogenannte Expedition in Tibet und besetzte Lhasa. Dort gab es damals nicht nur britische Spionen, sondern auch russische und japanische.  Tibet, das war einer der Spielbälle waehrend der "Great Game" zwischen Großbritannien und dem Zaren-Russland in einer Kette: Vom Mittleren Osten über Persien bis Afghanistan und Tibet. Dalai Lama musste nicht nur einen britischen Berater bei sich haben, sondern auch einen russischen. Da begann Großbritannien, wie anders wo auch, pro-britische Kräfte unter den Adligen heranzuzüchten. Diese Kräfte waren es, die 1947 den der Zentralregierung nahstehende Regenten Reting Rinpoche umbrachten, den sogenannten Aufstand 1959 anzettelten und später in der Exilregierung die wichtigste Rolle spielen.

Die Geschichte der Bestrebung zu Unabhängigkeit Tibets ist eine Geschichte der britisch-indischen Einmischung in die chinesische Innenpolitik. Tibeter sind damit bloß ein Spielball der antichinesischen Kräfte.

Auf dieser historischen Weltkarte sagen die Briten selber, sie beanspruchen Tibet und das Zuflussgebiet Yangtse als ihren Einflusssphären zugehörig.

Auch heute lebt die tibetische Unabhängigkeitsbestrebung von westlicher Unterstützung sogar Anstiftung .

Wir koennen nicht vergessen, die tibetischen Guerilla-Krieger wurden bis tief in die 70er Jahre von der CIA mit militärischer Ausbildung und Finanzmitteln unterstützt.
Wir koennen nicht vergessen, die Unruhe 1987 in Lhasa brach einige Tage nach dem Auftreten Dalai Lamas vor dem US-Kongress aus.
Wir koennen nicht vergessen, die Unruhe in diesem Jahr brach aus vor dem Hintergrund des Empfangs Dalai Lamas im Kanzleramt durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Preisverleih an Dalai Lama durch den US-Kongress im letzten Jahr.

Es ist keine Übertreibung zu sagen, die Anstiftung durch manche westlichen Politiker (besonders aus Deutschland und USA) ist eine der direkten Ursachen der blutigen Unruhe in Lhasa in diesem Jahr !

Bei der jüngsten Tibet-Krise spielt die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung, die sich weitgehend aus staatlichen Mitteln finanziert,  eine entscheidende Rolle.  (Siehe: german-foreign-policy.com)

Jetzt, wo der tatsächlichen Ablauf der Gewalttaten am 14.März in Lhasa allmählich klar geworden ist,  behauptet der CDU-Politiker  Hans-Gert Pöttering, der EU-Palamentspräsident, Täter und Opfer dürften nicht durch Propaganda gewechselt zu werden!  Damit macht er Gewalttäter zum Opfer.

Jetzt will der Bundestagspräsident Norbert Lammert auch im nächsten Monat Dalai Lama empfangen. Damit gießt er Öl ins Feuer. Wie kann mann nicht erzürnt sein?

4. Was du selbst nicht willst, so tue es keinem anderen an (Konfuzius)

Wogegen wir jetzt protestieren, sind nicht die Tibeter in China, weder die Exiltibeter noch die westliche Bevölkerung. Wogegen wir protestieren, sind manche Medien, die antichinesische Lügen- und rassistische Hetzpropaganda betreiben und manche westlichen Politiker, die Menschenleben anderswo in Kauf nehmen, nur um hierzulande Wählerstimmen zu gewinnen.

Die Bundeskanzlerin Merkel meint, Menschenrechte seien keine inneren Angelegenheiten irgendeines Landes. Wir stimmen ihr zu. Doch die Richten düerfen nicht nur in deine Hande monopolisiert werden.Und der von ihr befürwortete Irak-Krieg belehrt uns auch: Ohne staatliche Souveränität gibt es keine Menschenrechte!
Die Lerne der Europa Geschicht zeigt uns, der Gott steht weder bei Papst noch  Martin Luther.

Die „Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderes Landes“ ist ein Grundstein für internationale Beziehung, den die Europäer selbst gelegt haben. Wenn andere Länder ethnische Konflikte innerhalb der EU schüren und anstiften würden, wie würden sich die Europäer fühlen? Hat Korsika kein Recht auf Unabhängigkeit? Haben die Sorben kein Recht auf einen eigenen Staat? Wie verfährt man in Europa mit den Basken?

Chinas friedliche Entwicklung hat keinen Handel von schwarzen Sklaven gebraucht, auch kein Inka-Gold und keine Kolonie in Übersee (Bertrand Russel).

Natürlich ist China nicht perfekt, natürlich sind nicht mit allem zufrieden, was in China passiert. Konstruktive Kritiken heißen wir willkommen, doch wir brauchen keinen Lehrmeister, der alles besser wissen will.

Mit unserer Protestaktion wollen wir unsere Trauer um getötete Tibeter- und Han-Chinesen , und unsere Empörung über unverantwortliche Medien und Politiker zum Ausdruck bringen.
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Teil 2          Tibeter in Tibet sind Mitglieder unserer Familie

Sicher hat China Menschenrechtsprobleme. Durch ueber 20 Jahre wirtschaftliche Entwicklung und Turbokapitalismus ist die Kluft zwischen Arm und Reich sowie zwischen den Regionen immer größer geworden. Regional ist es schon zu vielen Aufständen gekommen, worüber die westlichen Medien wenig berichtet haben. Doch das sind soziale Probleme, keine Probleme zwischen unterschiedlichen Ethnien. Sie bekommen dann eine ethnische Abfärbung, wenn sie in Gebieten mit unterschiedlichen Volksgruppen wie Tibet zu offenen Konflikten führen.

Hat sich jemand gefragt, ob man das sogenannte Tibet-Problem mit den Problem der Indianer in den USA vergleichen soll?

Die Beziehung zwischen Han- und Tibet-Chinesen hat eine wechselvolle Geschichte von mehr 1500 Jahren. Da gab es Kriege und auch Verbrüderung. Tibetische Armee hat einst die alte Hauptstadt des chinesischen Kaiserreichs erobert und Soldaten des Kaisers stationierten auch in Lhasa. Unter der Mongolen-Herrschaft während der Yuan-Dynastie stand Tibet unter der Herrschaft des chinesischen Kaisers und im Jahr 1728 wurde Tibet vollständig ins chinesische Kaiserreich integriert. Zu diesem Zeitpunkt gehörte das gesamte Territorium der späteren USA noch vollständig den Indianern.

Von Anfang der 50er Jahre bis heute ist die durchschnittliche Lebenserwartung der Tibeter von 35,5 Jahren auf 67 Jahre gestiegen, die Einwohnerzahl von rund 1 Million auf 2,73 Millionen (davon mehr als 90% ethnische Tibeter) angestiegen (im gleichen Zeitraum ist die gesamte Anzahl der ethnischen Tibeter in ganz China von 2 Millionen auf 6 Millionen angestiegen, während die gesamte Bevölkerung Chinas von 0.45 auf 1,3 Milliarden gewachsen ist). Als die USA im Jahr 1789 gegründet wurden, besaßen die Indianer noch 90% des Territoriums, und 100 Jahre später (1890) durften die Indianer nur noch in Reservaten leben, die nicht einmal 1% des Territoriums ausmachen, und ihre Zahl sank um mehr als 90%. Wenn es vom Völkermord die Rede ist, dann muss schon gefragt werden: Wer veranstaltete wirklich einen Völkermord?

Kann man dann von einem „kulturellen Völkermord“ in Tibet sprechen?Tatsache ist: Die tibetische Sprache und Schrift wurden nie und werden auch nicht verboten, weder in Schule noch in Radio und Fehrsehen, genauso wie den Han-Chinesen nie verboten ist, Mandarin zu sprechen und chinesische Schrift zu benutzen. Das Verbot beschränkt sich lediglich auf systemstürzende Schriften. Das selbe Verbot gilt  fuer Tibeter und Han gleichermaßen.

Im Gegenteil zum alten Tibet,  wo eine Theokratie herrschte,wo mehr als 90% der Tibeter Analphabeten waren, wo selbst in den Klöstern nicht alle Mönche lesen und schreiben lernen durften, stehen heute in Tibet viele Schulen. Selbst Kinder von Nomaden können, wenn die Eltern wollen, mit staatlicher Unterstützung in Internaten untergebracht werden. Zugleich genießen die ethnischen Minderheiten mehr Privilegien und staatliche Bevorzugungen, z.B. in bezug auf Familienplanung und AufnahmePruefung für Hochschulen und Universitäten.

Es stimmt, dass der Handel in Tibet zum großen Teil in Händen von Han-Chinesen liegt. Genauso liegt der Handel aber auch in ganz Südostasien zum großen Teil in Händen von Geschäftsleute chinesischer Abstammung. Doch in Tibet besitzen Tibeter weiterhin Land und Boden und sind immer noch Herr im eigenen Haus. Sie haben nicht wie die Indianer in den USA in Reservaten zu leben, auch nicht 99% ihres Landes abzugeben.

Gelegentlich wird bemängelt, dass Han-Chinesen in Lhasa für die gleiche Arbeit das Doppelte verdienen wie ein Tibeter. Das ist möglich. Doch in Beijing oder in Shanghai kann ein Deutscher das Zehnfacher wie ein Chinese bekommen. Das ist eine wirtschaftliche Frage und hat mit Diskriminierung nichts zu tun. Von einer „wirtschaftlichen Invasion“ kann schon gar keine Rede sein.

Wenn Touristen nach Lhasa kommen, werden sie feststellen, der Stadtkern steht im Vergleich zu Beijing oder Shanghai in nichts nach. Dabei muss man auch wissen: Die Ausgaben im Haushalt des Autonomen Gebiets Tibet kommen zu 90% von der Zentralregierung. .

Kann man von Sinisierung oder Überfremdung der Tibeter sprechen? Dann wäre es korrekter, von Verwestlichung der Chinesen zu sprechen. Wo sind die Zöpfe und lange Robe der chinesischen Männer vor 100 Jahren geblieben? Sie sind verschwunden, nach einer Bewegung "Neue Kultur"  im 1919 unter europäischem Einfluss, einer Epoche, die vergleichbar war wie die europäische Aufklärung.
Genauso tragen junge Tibeter heutzutage Jeans und westliche Anzüge und gehen in Diskotheken. Das ist Ergebnis eher der globalen Europäisierung und Amerikanisierung als einer angeblichen Sinisierung.

Sowohl Han als auch Tibeter sind Chinesen, wie die anderen mehr als 50 Ethnien auch.  Tibeter und sein eigene Kultur, eine Volksgruppe mit einer 1500jährigen Geschichte und  6 Millionen Menschen, werden nicht aussterben. Eher werden sie, wie Han-Chinesen und viele andere Volksgruppen auch, im Zuge der Globalisierung verwestlicht.
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V.i.s.d.p ,  XXX

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德文翻译者是老怪。
后来519前楚天请一德国律师帮忙,修改一些文法后,作为抗议信的主要部分递交给“联邦议会外交委员会主席” Ruprecht POLENZ,以抗议其邀请达赖访问国会。

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